Aufbau - Ablauforganisation

1. Anfrage durch den Kunden

2. Prüfen der Fertigungsmöglichkeit (Technik)

3. Kalkulation - Kapazitätenrechnung

4. Anbot

5. Erhalt des Auftrages

6. Prüfen des Auftrages - Prüfen der Fertigungszeichnung
Vertragsprüfung: Preis - Zahlungs- u. Lieferbedingungen (Incoterms)
Fertigungszeichnung muß geprüft werden, ob sie ein technisches Dokument bzw. eine verbindliche Zeichnung mit Änderungsdienst darstellt.
Nach Informationszeichnung darf nicht gefertigt werden.
Vorgabe des Liefertermins - Materialbeschaffung bestimmen der Betriebsmittel, Vorrichtungen und Werkzeuge

7. Auftragsbestätigung

8. Materialbeschaffung - Bestellung mit genauen Vorgaben

9. Materialeingang

10. Eingangskontrolle Überprüfung der Mengen lt. Lieferschein.
Überprüfung der Qualität aufgrund der Materialbezeichnungsanhänger sowie des Werkzeugnisses.
Feststellung, ob die gelieferten Mengen sowie die Qualität mit Lieferschein und Bestellung übereinstimmen.
Ausstellung des Wiegezettels

11. Einlagerung des Vormaterials in das Paletten- bzw. Langgutlager - genaue Unterteilung des Lagers mittels Lagerplatzbeschriftung - eindeutige und schnelle Identifikation der Lagerwaren (Vormaterial, Halb- und Fertigerzeugnisse) gesichert, da eine genaue EDV-Erfassung der eingelagerten Waren mit sämtlichen Merkmalen erfolgt.

12. Eingabe der Daten in den Computer (Materialwirtschaft) mit detaillierten Bezeichnungen wie Datum, Lagerplatz, Benennung und Zeichnungs-Nr. der Ware, Mengenangabe, Bearbeitung, Bearbeitungsfolge, Verwendung sowie Lieferant und Kunde Ausdruck eines Entnahmescheines sowie eines Warenbegleitzettels

13. Ausstellung eines Lieferplanes mit genauer Terminvorschreibungen It. Bestellung zur einwandfreien Disposition. Der Beginn der Produktion wird durch die Technische Leitung festgelegt - Maschinen werden auf die jeweiligen Teile eingestellt - Vorgabezeiten werden durch die Einsteller überprüft und an die Technische Leitung gemeldet

14. Entnahme des Vormaterials. Ware wird vom Palettenlager oder vom Langgutlager entnommen.
Entnahmeschein wird abgetrennt. Warenbegleitzettel bleibt bei der Ware und definiert sie somit. Die Entnahme wird im Computer gebucht - das Lager somit entlastet.

15. Produktionsbeginn durch internen Arbeitsauftrag an den Produktionsleiter sobald die Fertigungsfreigabe durch die QS erfolgt ist.
Ware geht die genau definierten Produktionskostenstellen durch.
Rauhtiefen-Messgerät
Messprojektor
Verfahrweg: X 150 mm Y 75 mm
Messdurchmesser: 200 mm
Messbereich: +/- 360 °
Winkelanzeige: digital
Opjektiv: 10-fach vergrößert
Diverse Messmittel

16. Erfassung der Produktion aufgrund der Produktionsblätter in die tägliche Produktionsstatistik. Genaue Eintragungen der geleisteten Arbeit sowie tägliche Auswertung und Überprüfung, ob der geplante Arbeitsfluß gewährleistet ist. Frühbesprechung: Technische Leitung - Produktionsleitung - QS-Leitung.

Fliegende Kontrollen zur Gewährleistung der Qualität werden durchgeführt und mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift auf den Produktionsblättern vermerkt

17. Ist die Ware (Los) fertiggestellt, wird diese endkontrolliert und auf grund der Freigabe durch die QS, verpackt.
Verpackungsanweisung erfolgt durch den Technischen Leiter

18. Der jeweilige Endrealisationsgrad auf grund der Laufkarte wird vom Technischen Leiter überprüft.

19. Die nun verpackte Ware geht in das Fertigteillager. Eingabe in den Computer und neuerlicher Warenbegleitzettel mit den bereits geschilderten Informationen

20. Durchführung des Versandes - außen sichtbare Kennzeichnung der Bestell-, Pos-Nr.
sowie Art, Menge, Gewicht, WBZ-Nr. der zu liefernden Ware wird durchgeführt Rechnungsstellung an den Kunden

21. Nach dem Versand durch die jeweilige Spedition wird der Entnahmeschein in Ordnern alphabetisch abgelegt

22. Identifikation - Rückverfolgbarkeit z.B. bei Reklamation Datum der Lieferung ist ident mit dem Datum des Entnahmescheines (Ablage Material wirtsc haft) Es erfolgte eine auftrags bezogene Abbuchung (EDV -Datei) mit Datum, Menge und Lieferscheinnummer. Vom Kunden wird bzw. muß bei einer Retoursendung, um eine Rückverfolgbarkeit zu ermöglichen, die jeweilige Auftragsmenge und Lieferscheinnummer angegeben werden.
Dadurch wird der Fertigungszeitraum begrenzt und mit dem bereits erwähnten Unterlagen ist somit eine Rückverfolgbarkeit der Ware gegeben =) Produktions statistik, Materialwirtschaft, Prüfungsunterlagen, Auftragserfassung bzw.- abbuchung in der EDV.